Eine Reise durch Nord- und Mittelitalien

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Nord- und Mittelitalien



Ein Hinweis von MYFLYRIGHT: Wir sind uns der momentanen Situation in Italien bewusst. Trotzdem haben wir uns dazu entschlossen, den Blogbeitrag von unserer Junior-Produktmanagerin Yoanna zu veröffentlichen. So könnt ihr schon mal einige Ideen sammeln und von eurer nächsten Italienreise träumen. Vorerst viel Spaß beim Lesen 😊.



Hallo, mein Name ist Yoanna 😊. Ich bin Bulgarin, lebe in Hamburg und arbeite im Marketing, so dass ich immer jede Menge Fotos schiesse. Zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen gehört das Reisen – ich bin sicher, dass ich diese Leidenschaft mit vielen von euch teile! Auf meinen Reisen dreht sich alles um Natur, Strand, charmante Städte und viel Essen. Heute erzähle ich euch von unserem wundervollen Urlaub in Italien und wie wir es geschafft haben, mit einem kleinen Budget bequem zu reisen.

Mein Freund und ich machten im Juli eine zweiwöchige Reise durch Italien. Wir waren hauptsächlich mit unserem Auto unterwegs, haben aber auch zweimal einen Bus und einen Zug benutzt. Da Juli die Hochsaison ist, haben wir schon ungefähr zwei Monate im Voraus mit der Planung begonnen. Um etwas Geld zu sparen, haben wir beschlossen, unser Zelt mitzunehmen und lieber auf Campingplätzen zu übernachten anstatt in Hotels. Ihr fragt euch, warum wir nicht lieber gleich wild gecampt haben? Nun ja, Campingplätze verfügen über fließendes Wasser, Dusche und WC, und oft befinden sich auch ein Supermarkt und ein Restaurant auf dem Gelände, was alles sehr praktisch ist. Eine Übernachtung am Campinglatz ist für erschwingliche 20 € pro Nacht zu haben.

Da wir nicht auf dem harten Boden schlafen wollten, nahmen wir eine aufblasbare Matratze für 2 Personen mit. Ein sehr hilfreicher Tipp: Wenn ihr mit einer aufblasbaren Matratze unterwegs seid, nehmt auch eine Pumpe mit! Ich würde eine elektrische Pumpe vorschlagen, um eure Energie zu sparen 😊.

Auf dieser Karte könnt ihr die Orte sehen, die wir besucht haben: Idrosee, Sirmione, Verona, Venedig, Riomaggiore (La Spezia), Monterosso, Pisa, Cecina, Siena und Volterra.

Unsere Reiseroute


Die Autobahnen (Autostrada) sind mautpflichtig. Beim Auffahren auf die Autobahn bekommt man ein Ticket, das man beim Verlassen der Autobahn bezahlen muss. Am besten ihr habt dafür Bargeld parat, um den Zahlungsvorgang zu beschleunigen. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der gefahrenen Kilometer. Diese Ausgabe kann man nicht vermieden - es sei denn, ihr möchtet die Landstraßen benutzen.


1, 2 und 3. TAG: Idrosee

Wir starteten unsere Reise in Süddeutschlands und fuhren zunächst zum Idrosee (italienisch: Lago d'Idro). Der See ist von Bergen umgeben und das Klima ist etwas kälter als in Süditalien. Wir haben einen Campingplatz für 3 Nächte im AZUR Sportcamping Rio Vantone gebucht. Das coole daran war, dass der Campingplatz direkt am See lag und wir eine herrliche Aussicht hatten.

Idrosee


In der Nähe gab es ein großartiges Restaurant, das in der Gegend für seine köstlichen Pasta und Pizza bekannt ist - Bar Ristorante La Pentolaccia.

Wir mieteten ein Kanu und machten eine Paddeltour auf dem See. Es gibt aber noch viele andere Aktivitäten, die man hier unternehmen kann - ein Boot bzw. einen Katamaran mieten, Windsurfen lernen oder sich ein Fahrrad leihen und den See damit umrunden. Darüber hinaus könnt ihr ein paar Runden im Swimmingpool drehen und Beachvolleyball oder Tischtennis spielen. Sogar ein Unterhaltungsclub für Kinder ist vorhanden. Die Anlage verfügt neben Notwendigkeiten wie WIFI, Duschen und Toiletten auch über ein Restaurant, eine Bar und eine kleine Kleider-Boutique. Wenn ihr früh bucht, kostet euch der Spaß ca. 25 € pro Nacht.

Kanufahren und Windsurfen am Idrosee


4. TAG: Sirmione & Verona

Nachdem wir alles wieder im Auto verstaut hatten, fuhren wir nach Sirmione. Dies ist eine bezaubernde kleine Stadt am Südufer vom Gardasee, die herrliche Aussichten bietet. Sie ist nicht sehr berühmt und wunderbar abgeschieden. Diese Sehenswürdigkeiten solltet ihr unbedingt besuchen: Die Scaligerburg, die Kirche San Pietro in Mavino und die Grotten des Catull, die vor ein paar Jahren als Kulisse für den Academy Award nominierten Film „Call me by your name“ dienten.


Als nächstes besuchten wir die reizvolle, romantische Stadt Verona, die aufgrund ihrer städtischen Struktur und Architektur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen, ist Verona auch berühmt für Romeo und Julia, aber das ist nicht der einzige Grund für einen Besuch. Neben dem Haus der Julia sind auch die Arena von Verona, die Skaligerbrücke, die Piazza delle Erbe und die Kirche San Zeno einen Besuch wert. Wir übernachteten in einem hübschen Hotel garni und genossen einen nächtlichen Spaziergang durch die Innenstadt.


5. TAG: Venedig

Am nächsten Tag fuhren wir zu unserer Frühstückspension in der Nähe von Venedig. Wegen der erschwinglicheren Preise wählten wir eine Unterkunft etwas außerhalb der Stadt.Gleich neben der Pension war eine Bushaltestelle, sodass man problemlos nach Venedig gelangen konnte. Die zwanzigminütige Busfahrt kostete ungefähr 3 € pro Person. Venedig ist ziemlich touristisch, aber man muss es mindestens einmal im Leben gesehen haben! Die Stadt ist sehr überfüllt, daher müsst ihr euch gegen Taschendiebe wappnen und gut auf eure Sachen aufpassen.

Iihr könnt Venedig natürlich unmöglich verlassen, ohne den Markusdom und den Dogenpalast auf dem Markusplatz, den Canal Grande und die Rialtobrücke besucht zu haben.

Wenn ihr Gelegenheit dazu habt, solltet ihr in eine Gondel steigen. Eine private Tour kostet ungefähr 80-100 Euro, aber ihr könnt euch die Fahrt mit Freunden oder anderen Personen, die sich anschließen möchten, teilen – dann reduziert sich der Preis auf etwa 20 € pro Person. Meiner Meinung nach hat es sich absolut gelohnt!

Venezianische Gondeln


6. TAG: Riomaggiore, Monterosso & Pisa

Am nächsten Tag besuchten wir die Provinz La Spezia, die im Osten der italienischen Region Ligurien liegt. Auf dem Weg dorthin ließen wir das Auto auf einem Parkplatz stehen und nahmen den Zug, da die dortigen Straßen sehr eng sind und die Anzahl der Parkplätze beschränkt ist.

Riomaggiore


Wir besuchten Cinque Terre einen Küstenstreifen der italienischen Riviera, der für seine atemberaubende Schönheit bekannt ist, und schlenderten durch die malerischen Fischerdörfer Riomaggiore und Monterosso. Besonders das Dorf Riomaggiore hatte es mir angetan: Es ist einer der schönsten und farbenfrohsten Orte, die ich je gesehen habe. Für mich war dies der Höhepunkt der Reise!

Danach ging es weiter nach Pisa, wo wir natürlich den schiefen Turm besichtigten. Es wird euch nicht überraschen zu hören dass auch dieser Ort von Touristen überlaufen ist. Trotzdem hat es uns gefallen. Es hat außerdem Spaß gemacht, all die Touristen zu beobachten, die sich mit dem Turm fotografiert haben, der eine Neigung von fast vier Grad aufweist und das Ergebnis eines instabilen Fundaments ist.

Schiefer Turm Von Pisa


7. – 13. TAG: Cecina, Siena und Volterra

Den Rest unseres Urlaubs verbrachten wir auf einem Campingplatz in Cecina an der Westküste Italiens in der Provinz Livorno. Eine Nacht auf dem Camping Le Tamerici kostet ungefähr 20 € (abhängig davon, wie früh man bucht, für wie lange etc.). Der Campingplatz verfügt über mehrere Sanitäranlagen, einen zwei Swimmingpools, ein Restaurant, eine Disco und einen Mini-Markt.

Camping Le Tamerici und unser Zelt


Wir verbrachten jeden Tag am Strand. In der Nähe gibt es auch einen wunderschönen Wald mit majestätischen Bäumen, in dem man morgens joggen kann, bevor es zu heiß wird. Und das Wichtigste: In der nahe gelegenen Stadt gibt es zwei exzellente Restaurants, die ich sehr empfehlen kann - Il gatto blu und Ristorante Pizzeria Rotta dello Zodiaco. Das Essen dort war super lecker!

Strand und Wald in Cecina, Ristorante Pizzeria Rotta dello Zodiaco


Wir machten einen kleinen Ausflug in zwei nahe gelegene Städte - Siena und Volterra. Die mittelalterliche Stadt Siena ist absolut überwältigend. Das historische Zentrum wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Italiens. Siena ist berühmt für ihre Küche, Kunst, Museen und nicht zuletzt den Palio, ein Pferderennen, das zweimal im Jahr auf der Piazza del Campo stattfindet. Es gibt auch viele interessante Läden, darunter einen für niedliche Disneyfiguren und einen Laden mit Objekten aus Schokolade.

Eine berühmte Sehenswürdigkeit ist der Dom von Siena. Der Eintritt ist ziemlich teuer - 14 € pro Person, aber es lohnt sich für alle Fans der gotischen Architektur. Ein Plus: Er befindet sich direkt am Piazza del Campo, wo man sich mit einem leckeren Gelato erfrischen und gut Leute beobachten kann.

Piazza del Duomo


Die letzte Station unserer Reise war Volterra, deren Stadtkern auf einem Bergrücken liegt. Die Geschichte der Stadt, die für ihre Alabasterverarbeitung berühmt ist, reicht bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. zurück. Hier kauften wir ein wunderschönes Schachspiel aus Alabaster und ein großartiges Gemälde aus dem Atelier von Vanna Spagnolo - Colpa del Vento. Die Künstlerin ist nicht nur sehr talentiert, sondern auch außerordentlich nett.


Fazit: Die Reise durch Nord- und Mittelitalien war fantastisch und wir würden gerne auch den Rest Italiens erkunden!

P.S.: Ich hoffe, dass diese Tipps für euch hilfreich sind 😊.


Hauptfoto: Unsplash; alle anderen Fotos mit freundlicher Genehmigung von Yoanna Aleksandrova

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