Erkunden Sie Spanien via Madrid, Barcelona und Malaga

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Madrid: Trendig und doch Traditionsbewusst

In der EU ist Spanien eines der beliebtesten Reiseziele, insbesondere für Europäer. Keine andere Region zieht so viele EU-Bürger für Urlaubsreisen an, wie die Iberische Halbinsel. Pro Jahr kommt Spanien so auf 260 Millionen Übernachtungen durch Touristen. Und während Spanien von interessanten Reisezielen nur so trotzt, sind es vor allem die Städte Madrid, Barcelona und Málaga, welche die meisten Besucher verbuchen.

Bei Madrid ist das nicht weiter verwunderlich. Schließlich ist die Hauptstadt mit mehr als drei Millionen Einwohnern auch Spaniens größte Metropole. Für Businessreisen und auch Auslandsreisen der Einheimischen spielt der Madrider Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas (MAD) somit eine wichtige Rolle. Was die Passagierzahlen betrifft, liegt er deutlich vor dem Flughafen Barcelona (BCN) und dem Flughafen Málaga (AGP). Über spanische Airlines wie Iberia (IB) und Vueling (VY) und viele Billigflieger, ist Madrid sehr gut angebunden.

Bei Madrid eine Liste wichtiger Sehenswürdigkeiten aufzuführen wird der Stadt dabei bei weitem nicht gerecht. Denn im historischen Zentrum ist eigentlich alles sehenswert. Hier aber dennoch ein paar Hinweise auf ein paar schöne Punkte in der Stadt.

Der königliche Palacio Real ist als größter Palast Europas definitiv einen Besuch wert. Der von der königlichen Familie immer noch genutzte Gebäudekomplex hat mehr als 2000 Räume, die teilweise auch für verschiedene Museen genutzt werden. Die Catedral de Santa María la Real de la Almudena direkt neben dem Palast sollte man ebenfalls gesehen haben. Nicht weit weg davon befinden sich die abends sehr eindrucksvoll beleuchteten Plätze Plaza de Oriente und Plaza Mayor.

Die Sonnenpforte La Puerta del Sol, ist ein zentraler Treffpunkt in der Stadt, den man ebenfalls nicht verpassen sollte. Von hier aus stürzen sich viele Einheimische abends in das Nachtleben. Wer es dabei elegant und schick mag, zieht dann etwa in das Viertel Salamanca weiter. In den Vierteln Malasaña und Lavapiés geht es aber deutlich quirliger und abwechslungsreicher zu und wer Spanien pur erleben will, mit Tapas, Rotwein und Fiesta, ist dort sicher besser aufgehoben.

  • Madrid — Einwohner: 3,1 Millionen, Fläche: 605.770 km², Webseite: madrid.es

  • Barcelona — Einwohner: 1,6 Millionen, Fläche: 101,4 km², Webseite: barcelona.cat

  • Málaga — Einwohner: 569.000, Fläche 398,2 km², Webseite: malaga.eu

Barcelona – Spanien oder Katalonien?

Barcelona ist gerade für Städtereisen eines der Top-Ziele innerhalb Europas. Die moderne Stadt ist vielseitig wie kaum eine andere. Museen, Strände, verruchte Altstadtviertel, die immerwährende Baustelle Sagrada Familia, viele neoklassizistische Bauten von Gaudí und anderen berühmten Architekten, ein Aussichtsberg mit Seilbahn, Palast und Park direkt am Meer oder das malerische Viertel Gracia. Die Liste ließe sich quasi endlos fortführen.

Wer zum ersten Mal nach Barcelona kommt und mit spanischer Politik und Geschichte nicht auskennt, wird überrascht sein. Denn Barcelona ist auch die Hauptstadt der stolzen Autonomieregion Katalonien, mit eigener Sprache, Traditionen und einem ganz eigenen Lebensgefühl. Freunde von Flamenco und Tapas kommen hier weniger auf ihre Kosten. Dafür gibt es im deutlich kosmopolitischeren Barcelona reichlich moderne Live-Musik, katalanischen Schaumwein und etwa die Fideuà, eine mit Mini-Nudeln statt Reis zubereitete Variante der Paella mit Meeresfrüchten. Und am Platz vor der Kathedrale tanzen traditionsbewusste Katalanen sonntags den mittelalterlichen Sardana-Reigentanz.

Barcelona zieht mit unzähligen Events von klein bis groß jährlich viele Millionen Touristen an. Jedes Stadtviertel veranstaltet etwa sein eigenes kleines Fest mit etwa einer Woche Dauer mit Live-Musik bis spät in die Nacht. Daneben gibt es mit Sant Joan am 23./24. Juni und La Mercè am 24. September zwei große Stadtfeste. Als Austragungsort für die Music-Festivals Primavera Sound, Sonar, Cruilla und viele andere ist Barcelona darüber hinaus auch einer der Top-Festivalstandorte innerhalb Europas.

Auch wenn die meisten Touristen in der Stadt verbleiben: Das Umland von Barcelona hat ebenfalls viel zu bieten. Ausflüge zum Montserrat Berg, in die Stadt Tarragona oder an das Cap de Creus weiter oben im Norden sind sehr zu empfehlen.

Málaga — Sonne, Strand, Andalusien

Málaga liegt an der unter Touristen sehr beliebten Costa del Sol an Andalusiens Mittelmeerküste. Seinen mehr als 320 Sonnentage pro Jahr und der tollen Lebensart in Südspanien verdankt diese Region seine Bedeutung als absoluter Hotspot für Reisende aus dem In- und Ausland. Wichtige Städte wie Sevilla, Granada und Córdoba sind von Málaga ebenfalls aus gut zu erreichen. Dass der Flughafen Málaga der Drittgrößte des Landes ist, sollte daher nicht weiter überraschen. Und auch wenn viele der rund 12 Millionen Passagiere pro Jahr andere Orte an der Küste oder innerhalb Andalusiens als Ziel haben. Málaga hat selbst ebenfalls so einiges zu bieten.

Kunstfans fühlen sich in der Geburtsstadt Pablo Picassos genauso wohl wie Strandliebhaber und Freunde des guten spanischen Essens. Das Preisniveau ist selbst bei Tapas-Bars im historischen Zentrum vergleichsweise niedrig, im Vergleich etwa zu den teuren Metropolen Madrid und Barcelona.

Mit der maurischen Festung Alcazaba, seiner Kathedrale in Hafennähe und der typisch südspanischen Architektur im Altstadtbereich sorgt Málaga für eine tolle Atmosphäre. Neben viel Kultur in Museen und Galerien sollte man sich in Málaga aber vor allem eine der fast täglich stattfindenden Flamenco-Shows gönnen. Schließlich ist Andalusien die Wiege der spanischer Gitarren- und Tanzkünste und die Kultur ist anders als in nordspanischen Städte hier noch tief verwurzelt.

Besonders lohnt sich ein Besuch in Granada auch zu den wichtigen Stadtfesten. Im Februar findet etwa der Karneval statt, in der Osterwoche Semana Santa kann man die feierlichen Prozessionen bestaunen, und ab dem 2. Freitag im heißen August steht die traditionelle Feria de Málaga, das große 10-tägige Sommerfest auf dem Programm.

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